Glossar

Ultraschall

Mit Ultraschall können Strukturen im Körper - in der Augenheilkunde im Auge - sichtbar gemacht werden, die mit blossem Auge nicht einsehbar sind. Dies ist am Auge v.a. bei getrübter Hornhaut oder Linse sinnvoll sowie bei Prozessen, die sich hinter der Iris oder hinter dem Auge abspielen. Auch Organe der Bauchhöhle sowie das Herz können genaustens untersucht werden.

Wir verwenden verschiedene Ultraschallgeräte - ein Toshiba Capasee Gerät mit einer 6 MHz Sonde für Notfälle, ein Logic 400 Pro Gerät der Firma General Electric mit 2,5, 3,5 (für Herzuntersuchungen), 5, 9 und 11 MHz-Schallköpfen inkl. Farb-, CW- und Powerdoppler, ein Logiq P6 der Firma General Electric mit 2 Sektorschallköpfen für die Herzuntersuchung (1,5 - 5,5 MHz 4,0 - 8 MHz), einer Microconvexsonde für die Bauchhöhle mit 4 - 11 MHz und einem hochauflösenden linearem Breitbandschallkopf mit 5,5 - 12 MHz, sowie 3 spezielle hochauflösende Ultraschallgeräte für die Augenheilkunde der Firma Linscan mit 23 MHz (HRS, hochauflösender Ultraschall)  und der Firma e-Technologies mit 35 und 50 MHz (UBM, Ultraschallbiomikroskopie). Je höher diese MHz-Zahl ist, desto höher ist die Auflösung und die Vergrösserung des Bildes.

Im abgebildeten Beispiel oben ist eine Katarakt (grauer Star, getrübte Augenlinse) zu erkennen, die weitere Einblicke ins Auge verhindert hat. Im Ultraschall ist ein grosser Tumor zu erkennen, der vom Ziliarkörper ausgeht. Bei der (in diesem Fall nicht erforderlichen)  Dopplertechnik kann man Blutfluss im Tumor sichtbar machen, um ihn von einer Blutung (Hämatom) zu unterscheiden.

Die mittlere Abbildung zeigt eine Darstellung der vorderen Augenabschnitte eines gesunden Hundes mittels Ultraschallbiomikroskopie (50 MHz).

Die untere Abbildung zeigt das Ultraschallbild der Blase eines Hundes mit einem 6,6 x 4,4 x 5,0 mm grossen Blasenstein, der operativ entfernt werden konnte. Der Blasenstein ist mit Kreuzen markiert um die Grösse bestimmen zu können.

 

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